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Meine berufliche Vita
FSJ an der Körperbehindertenschule in Emmendingen-Wasser
Dass ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten möchte, das stand schon seit meiner frühen Kindheit fest.
Nach dem Abitur sah ich mich dann aber mit der Frage konfrontiert, welche Richtung genau ich einschlagen möchte. Ich erwog die Sonderpädagogik und erprobte mich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr an der heutigen Esther-Weber-Schule in Emmendingen-Wasser. Bis heute bin ich unheimlich dankbar für die wertvollen Erfahrungen, die ich dort mit den Kindern und Jugendlichen, aber auch in multidisziplinärer Zusammenarbeit mit Sonderpädagogen, Fachlehrern, Erziehern, Ergo- und Physiotherapeuten, Krankenschwestern usw. sammeln durfte.
Obwohl ich schließlich den Weg des Gymnasiallehramts einschlug, ließ mich der Bereich "Sonderpädagogik" doch nie ganz los. Sei es während meiner zoopädagogischen Tätigkeit, später im Gemeinschaftsschulwesen oder bei der Ausrichtung meiner Selbstständigkeit gewesen: das Thema Inklusion begleitet mich und ist für mich durch die gesammelten Erfahrungen im Schulwesen über die Jahre immer wichtiger geworden.
Studium an der Universität Heidelberg
Studiert habe ich die Fächer Deutsch, Geschichte und Erziehungswissenschaft/ Pädagogik an der Universität Heidelberg.
An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg erwarb ich zeitgleich die Zusatzqualifikation "Deutsch als Fremdsprache/ Frühes Fremdsprachenlernen (Deutsch, Englisch, Französisch)".
Meine mehrjährigen zoopädagogischen Erfahrungen sowie die Ausbildung meines ersten Hundes "Pepe" als Therapiebegleithund fallen ebenso in diese Zeit.
Gymnasiallehramtsausbildung
Mein zweites Staatsexamen - und somit meine Ausbildung als Gymnasiallehrerin - schloss ich anschließend erfolgreich an einem Gymnasium im Markgräflerland ab.
Als Schwerpunkte setzte ich in meiner Gymnasiallehrerausbildung die folgenden:
- Classroom-Management,
- Den eigenen Unterricht analysieren - Reflexionsgespräche einüben,
- Kooperatives Lernen,
- Lern- und Arbeitstechniken ("Lernen lernen"),
- Lernen und Bewegung,
- Selbstständiges und individualisiertes Lernen mit attraktiven Materialien,
- Szenische und gestaltende Interpretationsverfahren im Deutschunterricht,
- Theater inklusiv(e).
Berufliche Praxis als Lehrerin
Durch meinen bereits im Studium bewusst zusätzlich gesetzten erziehungswissenschaftlichen Schwerpunkt entschied ich mich gegen eine gymnasiale Stelle und für die berufliche Laufbahn im Gemeinschaftsschulwesen.
So war ich an meinem ersten Einsatzort mehrere Jahre lang überwiegend als Klassen- und Inklusionslehrerin der Klassen 5-7 eingesetzt. Das war eine sehr bereichernde Zeit, die mich auch bezüglich der Bedeutsamkeit der Basiskompetenzen stark prägte.
Auch der Gewinn des 1. Platzes des Verbraucherschutzpreises 2019 zum Thema "Profile auf Social-Media-Plattformen" fällt in diese Zeit. Der Wettbewerb wird regelmäßig vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg initiiert. Meine erste eigene Klasse war damals mit viel Freude und großem Engagement bereit, mit meiner Unterstützung am Wettbewerb teilzunehmen.
An meiner zweiten Gemeinschaftsschule mit einer Grundschule im Verbund war ich dann als Sprachklassenlehrerin der Klassen 2 bis 8 eingesetzt. Besonders die so wichtige Alphabetisierung der Kinder und Jugendlichen aus aller Welt, die der lateinischen Schrift noch nicht mächtig waren, erfüllte mich sehr und mit Zufriedenheit. Darüber hinaus konnte ich mich dort auch - dankenswerterweise mit Einwilligung der Schulleitung und Erlaubnis des Veterinäramtes - während meiner Ausbildung zur Therapiebegleithundeführerin in einer mehrwöchigen Probephase mit meinen beiden Hündinnen im schulischen Einsatzbereich erproben.
Die Aufgabe meiner Verbeamtung
Im Februar 2025 gab ich mein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit nach reichlicher Überlegung auf.
Der Impuls, mich beruflich weiterzuentwickeln und mich meinen pädagogischen Vorstellungen und Werten entsprechend zu spezialisieren, war in den vorausgehenden Monaten zunehmend größer geworden. Starre beamtenrechtliche Regelungen erwiesen sich für mich als zu hemmend für meine berufliche wie auch persönliche Weiterentwicklung.
Ich traf diese Entscheidung nicht leichtfertig und letztlich auch mit einem lachenden wie einem weinenden Auge, denn eins war und ist trotz meiner Entscheidung klar: die pädagogische Arbeit mit den mir anvertrauten Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern und Familien erfüllte mich von Beginn an sehr.
Berufliche Orientierungsphase
Von März 2025 bis August 2025 war ich als pädagogische Fachkraft nach §7 KitaG zunächst in einer Inklusions- und anschließend in einer Waldgruppe angestellt.
Parallel zu meiner aufgenommenen Tätigkeit im Kindergartenbereich bereitete ich meine frei- und nebenberufliche Selbstständigkeit als tiergestützt arbeitende Pädagogin vor.
Die Monate September und Oktober 2025 nutzte ich für das Einrichten meines Büros, die Fertigstellung meines Flyers, meiner Website und meiner Visitenkarte, für erste Werbemaßnahmen, fürs Einarbeiten ins Rechnungsprogramm und vieles mehr.
Von November 2025 bis Februar 2026 arbeitete ich schließlich als Schulbegleitung an einer Grundschule, was mich meine ehemalige Rolle als verbeamtete Lehrerin noch einmal ganz neu betrachten und zu guter Letzt auch zum Lehramt zurückkehren ließ.
Jetzige berufliche Situation
Ich habe mich dafür entschieden, der Sonderpädagogik noch mehr Raum in meinem beruflichen Leben zu schenken. So bin ich seit März 2026 hauptberuflich als angestellte Lehrerin an einem SBBZ tätig.
Meine freiberufliche Selbstständigkeit als tiergestützt arbeitende Pädagogin realisiere ich nebenberuflich mit verschiedenen pädagogischen Angeboten in meinem Büro in Binzen. Als Schwerpunkte habe ich mir dabei die Förderung von Basiskompetenzen, Ich-Stärkung und Gewaltprävention gesetzt.
Meine Fort- und Weiterbildungen
Gezielt ausgewählte Fort- und Weiterbildungen sowie erworbene Zertifikate und Zusatzqualifikationen umfangreicherer Ausbildungen ergänzen meinen beruflich erworbenen Erfahrungsschatz pädagogisch gewinnbringend.
Die neuesten Fort- und Weiterbildungen seien im Folgenden neben meiner Qualifikation "Deutsch als Fremdsprache/ Frühes Fremdsprachenlernen (Deutsch, Englisch, Französisch)" genannt:
- Online-Seminar Schulförderhund "Lernstrategien mit Wuff" am 13./14.01.25,
- Zertifikat "Therapiebegleithundeführerin" vom 18.01.25,
- Online-Seminar Schulförderhund "Inklusion mit Wuff" am 20./22.01.25,
- alpha-PROF-Fortbildungs-Zertifikat zu Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten, LRS und Alphabetisierung vom 08.02.25,
- Crash-Kurs "Einführung ins Klappmaulpuppenspiel" am 11.03.25,
- YogaLizenz-Zertifikat für den Kurs "Trainerin für Kinderentspannung und Stressprävention" vom 08.04.25,
- Zertifikat "Trainerin MKT" vom 10./11.05.25,
- Zertifikat "Trainerin MVT" vom 06./07.09.25,
- Fortbildung "Basics ASS/ Autismusdusche" am 13.10.2025.